Yoga - für ein Leben frei von der Angst vor Geburt, Alter, Krankheit und Tod

Liebe Besucher/innen!

Schön das sie sich hier auf den Seiten von "Wirklich-Wesentlich-Sein" - Die Yogaschule des kleinen ABC´s für ein dem Menschen würdiges Leben , in Folge kurz W-W-S genannt, eingefunden haben.
Hier auf der Startseite bekommen Sie einen kurzen Einblick in den Inhalt dieser Web-Präsenz und was Sie davon erwarten können.


Kann sein das die Mehrzahl von Ihnen noch nie mit Yoga in Berührung gekommen ist, andere wieder mögen schon länger etwas Ihren Neigungen entsprächendes gefunden haben und praktizeren.

Unabhängig davon jedoch wer, was, wo oder wie Sie sind, können die Informationen und Gedankenanregungen auf diesen Seiten für Sie von Bedeutung sein. Es liegt dabei nicht allein am Inhalt, auch daran wie offen Sie sind und was genau Sie wirklich wollen.

So werden manche von Ihnen jetzt wahrscheinlich eher das Verlangen verspühren wieder weiter zu klicken um nach etwas leichterer Unterhaltung zu suchen.

Für all Jene die nicht abgeschreckt sind, wenn Sie hier nicht unterhalten sondern eher angehalten werden sich aktiv mit einem Thema zu beschäftigen, kann der Inhalt dieser Seiten sehr interessant sein. Wenn Sie sich ein wenig in die Tiefe dieser Seiten hineinwagen, werden Sie eine andere Sichtweise entdecken, was Leben in seiner ganzen Fülle wirklich bedeutet.

So wünsche ich Allen die es jetzt weiterzieht alles Gute und Jenen die noch bleiben einen bereichernden Aufenthalt auf den Seiten von WWS - Die Schule des kleinen Yoga-ABC´s.

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Die Bedeutung von "WWS"

"WWS" ist die Abkürzung von "Wirklich Wesentlich Sein".

Als ich begann mich mit dem Gedanken zu befassen eine Yogaschule zu gründen, sind mir diese Worte immer wieder durch den Kopf gegangen. So entstand daraus der Name "WWS" , der mich immer wieder an die Beweggründe erinnert, warum ich diese Yogaschule begonnen habe. Die Inspiration wurde aus einem sehr lange in mir schlummernden Wunsch genährt . Solange ich mich erinnern kann existiert in mir ein Sehnen danach, ein Leben zu führen das es ermöglicht zu sein was ich Wirklich bin. Nun war die Zeit gekommen, wo ich dies auch nach Aussen hin zu präsentieren bereit war.

"Wirklich" bedeutet für mich...

im übertragenen Sinne - was bewirke ich mit meinem Tun. Wirken im Sinne von bewirken oder hervorbringen. So bedeutet dies für mich das meine Wirklichkeit all das ist, was durch mein Tun hervorgebracht wurde. Leben ist eine gute Übung Eigenverantwortung zu übernehmen da meine Wirklichkeit auf mich einwirkt und mich sogesehen mit mir selbst und den Auswirkungen meines Tun´s konfrontiert.

"Wesentlich" bedeutet für mich...

sich damit zu beschäftigen was die Natur von diesem Wesen, das ich hier als "ICH" bezeichne, ist. Die Natur eines Gegenstandes oder Wesens, in diesem Fall "ICH", beschreibt all die Eigenschaften die untrennbar mit ihm verbunden sind. So wie Hitze und Licht mit dem Feuer, oder wie Wasser mit dem Fisch so habe auch ich Eigenschaften, die mit mir unzertrennlich verbunden sind. Wenn man sich in der zu seiner Natur passenden Umgebung aufhält, kann man auf ganz natürliche Art und Weise sein. Dies führt zu einem Sich als glücklich und zufrieden wahrnemen. Hält man sich jedoch an einem Ort auf der nicht zur eigenen Natur passt, kommt es zu einer verzerrten, entstellten oder verdeckten Erscheinung des Wesens.

"Sein" bedeutet für mich...

sich über das Wesen und der ihm eigenen Natur bewußt zu sein und dieses auch in seinem Handeln zum Ausdruck bringen zu können. Es gibt so viele Menschen, die danach streben etwas zu werden, doch nicht wissen was Sie sind. Vielleicht ist das ja eine mögliche Ursache, warum es so viel Unzufriedenheit unter den Menschen gibt.

"Wirklich Wesentlich Sein" bedeutet nun kurz zusammengefasst...

sich mit Wissen zu beschäftigen. Wissen über sein eigenes verzerrtes, entstelltes oder verdecktes Wesen und die Ihm innewohnende Natur. Hat man dieses Wissen, muß man nun auch die Natur des Äusseren, einen umgebenden und beherrschenden Wesens verstehen.
Kein Mensch der bei klarem Verstand ist, würde versuchen ein Stück Papier unter Wasser mit einem Streichholz anzuzünden. Wenn zwei so unterschiedliche Naturen, wie im Beispiel Wasser und Feuer aufeinander treffen und sich vermischen, ist immer eine vorherrschend. Die Schwächere ist potentiell zwar vorhanden, doch ist sie nur verzerrt, entstellt oder wird verdeckt und kommt gar nicht zum Ausdruck. So kann man erkennen, wie sehr es von Bedeutung ist, seine einem innewohnende Natur und die einen umgebende Äussere zu kennen.

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Die Quelle von "WWS"

W-W-S folgt den Lehren der Gaudiya-Sampradaya Tradition.

Dieser Tradition entsprächend wird die Lehre der Veden, die von der höchsten persönlichen Form Gottes Sri Krsna ausgeht, als höchste Wahrheit akzeptiert und repräsentiert.

Was sind die Veden?

(Quelle: Vishnupedia.org)

Als Veda (Veda), wörtl.: "Wissen" , werden im Hinduismus die Inhalte der heiligen Schriften bezeichnet. Manchmal auch Shastra genannt, womit eine vedische oder eine auf dem Veda basierende Schrift gemeint ist. Den Kern des Veda bilden die Texte, die als Shruti bekannt sind, es ist das von Rishis (Weisen) "gehörte" Wissen, das als Offenbarungswissen gilt.

Unterteilt in die vier Vedas:

  • Rig-Veda
  • Yajur-Veda
  • Sama-Veda
  • Atharva-Veda

Diese vier Veden gelten als Kernstück des Veda. Sie bestehen aus:

  • Samhitas, Sammlung von Shuktas oder Hymnengruppen,
  • Brahmanas, Beschreibung von Opferhandlungen usw.,
  • Aranyakas, Unterweisungen für jene, die sich von der Welt zurück gezogen haben, und
  • Upanishaden oder der Vedanta, die Vollendung des Wissens genannt. Ihr Inhalt wurde in den von Vyasa formulierten Brahma-Sutras (oder Uttara-Mimamsa) zusammengefasst. (Die bedeutendste Sinnerklärung der Brahma-Sutras ist das von Vyasa selbst verfasste Bhagavatam, welches als die reife Frucht am Baum des vedischen Wissens bezeichnet wird.)

Was ist Bhakti-Yoga?

(Quelle: bhakti-yoga.ch)

Bhakti (ein Begriff aus der Sanskrit-Sprache) bedeutet liebevolle Hinwendung, liebende Hingabe an Gott. Im höchsten Sinne, ein "Sich-völlig-an-Gott-verschenken" (atma-nivedanam). Gottesliebe (Premabhakti) erfordert mindestens zwei Individuen: Gott selbst und jemanden, der sich ihm liebend hingibt. Doch es ist relativ schwer, sich einem Unbekannten hinzugeben. Hingabe erfordert daher ein rudimentäres Verständnis über denjenigen, dem man sich Hinschenken möchte. Dieses Verständnis erhalten die Krsna-Bhaktas unter anderem aus der Bhagavad Gita (BG; 18.55) , wo Krsna sagt

"Nur durch Bhakti kann man mich (Krsna) so, wie ich bin, als die höchste Persönlichkeit Gottes, erkennen. Und wenn man sich durch solche Hingabe vollkommen über mich bewußt ist, kann man in mein höchstes Reich eingehen."

Was ist die Gaudiya-Sampradaya Tradition?

(Quelle: Vishnupedia.org)

Sampradaya ist eine Guru-Schüler-Nachfolgelinie.
In einer Sampradaya wird also Wissen von einem Guru an seinen qualifizierten Schüler weitergegeben. Hat dieser durch praktizieren des erhaltenen Wissens selber die Qualitäten eines Guru´s erreicht, kann er nun dieses Wissen im Auftrage seines Lehrers und Meisters an andere Schüler weitergeben.

Traditionell wird das Vaishnavatu durch 4 Nachfolgelinien (Sampradayas) weitergegeben.

4 Nachfolgelinien:

Aufgrund der Besonderheit Krsna-Chaitanyas , möchten wir seine Linie, die innerhalb der Brahma-Sampradaya steht, gesondert auflisten.

In allen 4 Nachfolgelinien ist die Verbindung zu Gott durch liebende Hingabe (Bhakti-Yoga) der zentrale Punkt ihrer Verehrung und Lehre.

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Die Absicht von "WWS"

"Die Yogaschule Wirklich-Wesentlich-Sein bietet ein kleines ABC des Yoga, um Wissen zu vermittelt das nötig ist für ein menschenwürdiges Leben, frei von Angst vor Geburt, Alter, Krankheit und Tod."


Wenn Sie bis hierher gelesen haben und vielleicht auch dem Einen oder Anderen Link gefolgt sind, so haben Sie einen ersten Einblick was mit dem Logo dieser Website angesprochen wird.
Unabhängig Ihres Glaubensbekenntnisses, Ihrer Nationalität, Ihres Alters oder sonstiger auf das Äußerliche bezogene Unterscheidungen, hier angebotenes ist für Alle Menschen in gleichem Maße wichtig.

Vielleicht denkt jemand von Ihnen jetzt, ich bin ja nicht krank also warum soll ich mich dann hiermit beschäftigen?
Andere sind vielleicht der Meinung, wenn sie mal alt sind werden sie sich dem widmen.
Wider Andere sagen vielleicht, ich habe keine Angst vor diesen Dingen.

Gut, wenn sie zur Zeit keine dieser Einflüsse stört, dann haben Sie ja die Möglichkeit sich mit einem ruhigen ausgeglichenem Geist vorzubereiten.
Worauf ?!
Auf das eintreten von Geburt, Alter, Krankheit und Tod.
Denn dies sind die Eigenschaften die zur Natur unserer Umgebung in der wir uns hier auf Erden befinden, gehöhren. Würden Sie sich denn darüber wundern das sie nass werden wenn Sie in einem See schwimmen? Nein natürlich nicht werden Sie jetzt denken, aber was hat das mit dem Angst haben vor Geburt, Alter, Krankheit und dem Tod zu tun?


Genau hierauf eine Antwort zu geben und einen Lösungsweg aufzuzeigen geht es hier auf den Seiten von WWS.


Hier möchte ich nun noch mit einem kurzen Auszug aus dem 13.Kapitel der
Bhagavad-Gita wie sie ist, von A.C.Bhaktivedanta Swami Prabhupada, die Wichtigkeit dieses Themas unterstreichen.


(Quelle: Bhagavad-Gita,13.Kapitel 1.Vers. , wie sie ist, von A.C.Bhaktivedanta Swami Prabhupada)

Dreizehntes Kapitel

Natur, Genießer und Bewußtsein


Wer den Unterschied zwischen dem Körper und der Seele sowie der Überseele versteht, erlangt Befreiung von der materiellen Welt.

ERLÄUTERUNG:


Arjuna wollte wissen, was ist

  • prakṛti (die Natur),
  • puruṣa (der Genießer),
  • kṣetra (das Feld),
  • kṣetra-jña (der Kenner des Feldes),
  • Wissen
  • und der Gegenstand des Wissens.

Als Antwort auf diese Fragen erklärte Kṛṣṇa,
der Körper sei das „Feld“ und derjenige, der den Körper kenne, sei der „Kenner des Feldes“.
Der Körper ist das Tätigkeitsfeld der bedingten Seele.
Die bedingte Seele ist im materiellen Dasein gefangen, und sie versucht, sich die materielle Natur untertan zu machen. Und so bekommt die bedingte Seele entsprechend ihrer Fähigkeit, die materielle Natur zu beherrschen, ein bestimmtes Tätigkeitsfeld.
Dieses Tätigkeitsfeld ist der Körper.


Und was ist der Körper?


Der Körper besteht aus Sinnen. Die bedingte Seele möchte die Befriedigung dieser Sinne genießen, und je nach ihrem Vermögen, die Sinne zu genießen, wird ihr ein Körper oder Tätigkeitsfeld gegeben.
Deshalb nennt man den Körper kṣetra oder das Tätigkeitsfeld der bedingten Seele.


Jemand nun, der sich nicht mit dem Körper identifizieren sollte, nennt man kṣetra-jña, den Kenner des Feldes.


Es ist nicht sehr schwierig, den Unterschied zwischen dem Feld und seinem Kenner, das heißt zwischen dem Körper und dem Kenner des Körpers, zu verstehen. Jeder kann einsehen, daß er von der Kindheit bis zum Alter fortwährend körperlichen Wandlungen unterworfen ist und dennoch die gleiche Person bleibt. Es besteht also ein Unterschied zwischen dem Kenner des Tätigkeitsfeldes und dem Tätigkeitsfeld an sich.


Auf diese Weise kann die bedingte Seele verstehen, daß sie vom Körper verschieden ist.
Wie zu Beginn erklärt wurde (dehino ’smin), befindet sich das Lebewesen im Körper, und der Körper verändert sich von Kindheit zu Knabenzeit, von Knabenzeit zu Jugend und von Jugend zu Alter, und die Person, die den Körper besitzt, weiß, daß sich der Körper verändert. Der Eigentümer des Körpers ist eindeutig kṣetra-jña.


Manchmal denkt das Lebewesen:
„Ich bin glücklich“, „ich bin ein Mann“, „ich bin eine Frau“, „ich bin ein Hund“ oder „ich bin eine Katze.“
Dies sind alles körperliche Bezeichnungen, mit denen sich der Kenner des Körpers identifiziert. Der Kenner jedoch ist verschieden vom Körper.
Obwohl wir viele Gegenstände gebrauchen, wie zum Beispiel unsere Kleider, wissen wir, daß wir von diesen Dingen verschieden sind. Ebenso können wir mit ein wenig Überlegung auch verstehen, daß wir vom Körper verschieden sind. Ich und Sie und jeder andere, der einen Körper besitzt – jeder wird kṣetra-jña, Kenner des Tätigkeitsfeldes, genannt, und der Körper selbst wird kṣetra, Tätigkeitsfeld, genannt.



In diesem Sinne wünsche ich Ihnen das nötige Interesse eine große Portion Offenheit und die erforderliche Ausdauer für einen erhebenden Aufenthalt auf diesen Seiten.

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